FREUNDSCHAFT & IRRTUM

17. Dezember 2020

Beim Schreiben einer Weihnachtskarte an meine Jugendfreundin ist mir bewußt geworden, warum Freundschaft für mich so wertvoll ist. Zu wissen, dass meine Freundin mich schon seit unserer Jugend kennt und mich trotzdem immer noch gern hat, erfüllt mich mich Glück und zaubert ein Lächeln in mein Gesicht. 

Und denken wir Menschen nicht genau so ??? „Wenn der nur erkennt, wie ich wirklich bin, wenn der hinter meine Fassade schaut, dann bin ich dran. Dann mag er mich nicht mehr.“ 

Freundschaft ist für mich der wundervolle Beweis, dass wir uns irren !

Wir lieben nicht die Fassade, wir lieben wirklich. Wir lieben das, was wir schon im ersten Moment im anderen gesehen haben. Wir sind Meister darin, die Essenz, die Schönheit des anderen zu erkennen. Und erst dann kommen unsere krausen Gedanken und verschleiern das, was wir intuitiv erkannt haben. Dass der andere einfach vollkommen ist. Genauso wie er ist. Wie soll es auch anders sein !

Und wir haben nicht gelernt, was so logisch ist: Was ich im anderen sehe, ist auch in mir. Kann gar nicht anders sein. Denn wie sollte ich es sonst im anderen erkennen?! Ergo: wenn ich die Vollkommenheit im anderen erkenne, dann bedeutet das schlichtweg nur, dass auch ich vollkommen bin. So einfach ist das nämlich. Jawohl.


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